#Identitäten – Der schwarze Hund #AUSVERKAUFT

Datum/Zeit
Date(s) - 14.10.2020
20:00 - 22:00

Der schwarze Hund

Figurenspielerin Julia Raab

Figurentheater

Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht. Eine figurentheatrale Zähmung mit Maske, Puppe und Objekt von und mit Julia Raab und Anja Schwede.

Eins, Zwei, Drei, …. Du! Jede*r Vierte erlebt in seinem Leben Phasen, in denen er/sie/div. ihr begegnet: einer diffusen Schwermut mit schmerzender Antriebslosigkeit oder dem Gefühl von fehlendem Lebenssinn – kurz, einer Depression. Sie ist eine Krankheit, mit der man lernen kann zu leben, doch der Weg ist lang – aber auch überraschend kreativ. Da ist zum Beispiel dieses Bild aus Literatur und Therapie: die Depression – ein schwarzer Hund. Immer da. Verhältnis ungeklärt. Er weigert sich zu gehen, knurrt, schnappt zu, beißt. Hin und wieder gibt es Anzeichen einer friedvollen Absicht: Lässt er sich für einen Spaziergang an die Leine legen?

Im Zusammenspiel von Maske, Puppe und Objekt, dokumentarischem Material, Elementen der Choreographie und einer musikalischen Komposition von Alexander Hohaus übersetzen Figurenspielerin Julia Raab und Anja Schwede das Leben mit dem schwarzen Hund auf die Bühne. Halbsatirische Karikaturen, Songs und vor allem die Erfahrungen von Betroffenen untersuchen das theatrale Bild auf seine Tauglichkeit, um die Depression aus ihrer sprachlosen Ecke zu holen. Jeder Vierte muss mit ihr leben, die Frage ist – wie.

SPIEL, KONZEPT + IDEE Julia Raab, Anja Schwede DRAMATURGIE + KÜNSTLERISCHE BETREUUNG Sandra Bringer COACHING FIGURENSPIEL Ines Heinrich-Frank FIGURENBAU Julia Raab & Anja Schwede BÜHNENBILD Carsten Bach KOSTÜMBIL Désirée Schergun MUSIK Alexander Hohaus GRAPHIK Yves Paradis LAYOUT + SATZ Carsten Bach PRODUKTIONSASSISTENZ Inka Albrecht FOTO Julia Fenske

Eine Kooperation von Figurenspielerin Julia Raab mit dem Bündnis gegen Depression Halle (Saale) und Magdeburg e.V. und dem WUK Theater Quartier, Halle (Saale). Gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, der Robert-Enke-Stiftung, der Stadt Halle (Saale) und der Gesundheitszentrum Bad Laer Stiftung zur Förderung des Gesundheitswesens.

TRIGGERWARNUNG

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserer Figurentheater-Produktion Der schwarze Hund. Wir möchten der Depression mit vielen Ausdrucksmitteln eine Gestalt geben und anregen, über eigene oder fremde Erlebnisse nachzudenken. Die in der Inszenierung verwendeten Bilder, Texte, musikalischen Mittel und nicht zuletzt die authentischen Interviewausschnitte können aber auch belastend wirken. Bitte nehmen Sie sich einen Moment, um sich darauf vorzubereiten und/oder kommen Sie nicht allein in die Vorstellung, um jemanden für einen stützenden Austausch zu haben.

NACHGESPRÄCH mit fachkompetenter Unterstützung

Nach jeder Vorstellung findet ein Nachgespräch zur Inszenierung statt. Wir bemühen uns, dass bei jedem Nachgespräch ein künstlerisch Beteiligte*r und ein fachkompetenter Gesprächspartner*in z.B. des Bündnis gegen Depression Halle (Saale) und Magdeburg e.V. beteiligt ist.

TERMINE 14. Oktober, 17.+ 18. Dezember, 20 Uhr. Abendkasse öffnet 18.30 Uhr.

TICKETS eventuell Restkarten für 15/9 Euro an der Abendkasse.

Bitte bringen Sie wenn möglich den ausgefüllten Gesundheitsfragebogen bereits mit an den Einlass.

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