#6 besser leben – FUTUR II – Kurzstücke -Spektakel im ganzen Haus

Datum/Zeit
Date(s) - 18.05.2019
20:00 - 22:00

FUTUR II

Wir wagen einen Blick in die Zukunft. Innerhalb FUTUR I bis III  vom 1. Mai bis 8. Juni zu den sechs Veranstaltungstagen öffnen wir nach und nach das gesamte Haus und unseren Garten und Hof als Spielort. Den letzten Winkel, die Baustelle im Keller und einige Orte, die ihr noch gar nicht kennt. Unser Ensemble wird auch mit einigen Aktionen und Beiträgen teilnehmen und mit den ausgewählten Kurzstücken aus unserer Ausschreibung parallel das gesamte Haus bespielen. Von Installation, Performance, DJ-Sets und Figurentheater  werden an diesen Tagen über zehn verschiedene Projekte zu sehen sein. Kommt und sucht sie, findet sie in unserem Haus!

Zu Futur II erobern wir unter der Moderation von Nicole Tröger mit den eingeladenen Beteiligten das Erdgeschoss und den Keller. Einzelne Räume stehen dafür zur Verfügung.

Beteiligte:

u.a. mit Mereth Garbe und Julia Siebeky. In FUTUR I sortierte das Publikum 1000 existenzielle Fragen nach Relevanz oder Irrelevanz. Kopierer oder Schredder. In FUTUR II begeht das Publikum einzeln ein kontemplatives Labyrinth. Der physische Raum wird zum Fragenden. Welche Antworten gebe ich mir selbst? Was bewirkt die Anonymität? Am Ende bilden sich Artgenossen, sich einend in der Qualität ihrer Antworten…

Vanessa Kahl, Benjamin Vizi, Josephine Nahrstedt und Charlotte Kremberg sind „Artists for Future“ und werden mit der Durchführung einer interaktiven Yogastunde einen Blick werfen auf eine Gesellschaft, die Selbstoptimierung und das Streben nach Individualität priorisiert, und immer egoistischer zu werden scheint.

Aus dem WUK Theater Quartier Ensemble werden Elsa Weise, Tomy Suil und Niklas Stelbrink in Zusammenarbeit mit Florian Haderer erstmals Auszüge aus Tomy Suils Stück „Manchmal muss man auch schweigen können“ zeigen. Ein Mensch, weit entfernt von seinem Zuhause, muss sich seinen tiefsten Ängsten stellen, die er durch eine unerwiderte Liebe erfährt. Eine andere Welt, die er nicht kennt. Sein Gehirn denkt fremde Gedanken, weil es die eigenen nicht versteht…

Jonas Zeller, Henriette Kamm und Elisa Hoth präsentieren ihr Kurzstück „Tripolar“. Dem Konzept des „Theatrum mundi“ fragen sie, ob wir durch das kleine, alltägliche Theaterspielen zu besseren Menschen werden…

DJ Tim Rosenbaum bespielt die Toilette als einen sogenannten „Nicht-Ort“. Ein Transitraum, der nicht für den Aufenthalt sondern aus reiner Notwendigkeit existiert. Der „All Gender Global Sound Bathroom“ versucht dem WC eine dezidierte Bedeutung zu geben. Musik für alle Geschlechter

Marc-Antoine Petit steigt aus seiner Kunst heraus und ist doch noch Bestandteil seiner Installationen und Bilder…

Juliane Blech wird sich in ihrer Schreibstube mit den Worten der Gäste befassen und individuelle Gedichte verfassen…

Das Studierendentheater gründet das Regiekollektiv der Zukunft und arbeitet in einer öffentlichen Probe an dem „Theaterstück 2029“…

Die Verschollenen vom WUK Theater Quartier Ensemble Lena Mühl, Ada Biljan und Christoph Minkenberg sind in einem Raum im Keller eingeschlossen. Findet sie und tragt zur Befreiung bei…

Ein Tisch. Vier Stühle. Ein Blatt Karten. Sarah Peglow spielt mit euch Skat. Bierchen? Geben. Hören. Sagen. 18, 20, 2, 3, 4…weg! Was ist Trumpf? Schneider angesagt…

Gesamtleitung: Tom Wolter, kuratiert von Sarah Peglow und Elsa Weise

Termin:
17. Mai.2019  und 18. Mai 20.00 Uhr im WUK Theater Quartier am Holzplatz 7a
Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Buchungen sind für diese Veranstaltung nicht mehr möglich.

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